Dresden ist das Hauptziel dieses Reiseseminars. Im Mittelpunkt der Reise steht das bekannte Deutsche Hygiene-Museum Dresden mit der Ausstellung „Tödliche Medizin: Rassenwahn im Nationalsozialismus“. Bemerkenswert ist, dass diese Ausstellung vom United States Holocaust Memorial Museum Washington konzipiert wurde und dass das Washingtoner Museum eine Ausstellung zum ersten Mal außerhalb der Vereinigten Staaten präsentiert.
Das Folterverbot und der “Kampf gegen Terror” - Rechtlos im Rechtsstaat?
Konferenz am 13./14. Oktober 2006 von 9 bis 18 Uhr in Berlin
Nach dem aktuellen Jahresbericht von amnesty international wird in über hundert Staaten der Erde gefoltert. Auf der Liste der Länder, in denen Gefangenen Elektroschocks und andere Grausamkeiten zugefügt werden, finden sich vor allem diktatorische und undemokratische Regimes, Staaten, bei denen Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind, wie Weißrussland, Russland, der Iran und Indonesien, aber auch Staaten, in denen Wahlen stattfinden. Schlimm genug. Doch seit dem 11. September 2001 wird auch von Staaten, die grundsätzlich demokratische Prinzipien befolgen, gefoltert - im Namen der Demokratie, des Schutzes vor terroristischen Angriffen und der Rettung von Menschenleben.
Ort: Berliner Abgeordnetenhaus/Preußischer Landtag Ernst-Heilmann-Saal, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin
Zeit: Freitag, 13. Oktober 2006 und Samstag, 14. Oktober 2006 Veranstalter: amnesty International Deutschland, Holtfort-Stiftung, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) und Center for Constitutional Rights
Unterstützt von : Stiftung Menschenrechte, medico international