Forum Justizgeschichte e.V.

Vereinigung zur Erforschung und Darstellung der deutschen Rechts- und Justizgeschichte des 20. Jahrhunderts

Fritz-Bauer-Symposium

Diese Symposium fand am 15. Juli 2004 in Frankfurt statt


Tagungsort: Festsaal im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde, Savignystrasse 66, Frankfurt am Main

 

Der 1968 verstorbene Generalstaatsanwalt Fritz Bauer hat die Forderung des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sie sei zu achten und zu schützen, in das Zentrum der Rechtspraxis und Rechtslehre gestellt. Er hat sie in ehernen Lettern am neuen Gerichtsgebäude in Frankfurt am Main anbringen lassen. Er hat versucht, sie Wirklichkeit werden zu lassen, vor allem im Strafrecht, im Strafvollzug und bei der Verfolgung der nationalsozialistischen Verbrechen.

 

· Welche seiner Ideen haben sich durchgesetzt?

· Welche Ideen haben sich als unrealistisch erwiesen?

· Welche Reformen gilt es zu bewahren, zu verteidigen und weiter zu entwickeln?

 

Das Symposium hat sich mit der gegenwärtigen Bedeutung des Rechtsdenkens von Fritz Bauer beschäftigt.

 

 

Das Forum Justizgeschichte e.V. führte dieses Symposium gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut durch.

 

Nachfolgend können Sie die Einladung herunterladen.

 

Programm Fritz-Bauer-Symposium





Vorträge der Tagung und Berichte


Scholle: Das rechtspolitische Programm Fritz Bauers und die Gegenwart


Haffke: Autoritäres Sicherheitsdenken in Justiz, Medien und Politik


Naumann: Strafvollzug im Dritten Reich und danach


Feest: Kehrtwende in der Strafvollzugspolitik?


Rehn: Die verratene Reform


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