10. März 2019

Du risque à la vulnérabilité : Le discours du droit et ce qu’il produit ou Langue et Parole à l’épreuve de la Déportation

Die Tagung "Du risque à la vulnèrabilitè: Le discours du droit et ce qu'il produit ou Langue et Parole à l'épreuve de la Dèportation" der katnolischen Universität Lille wird vom 14. bis 16. März 2019 die Wirkmächtigkeit von Sprache und Rechtsdiskursen im Nationalsozialismus diskutierten. Hans-Ernst Böttcher spricht dort zum Thema "De la loi à la reconstitution de la fonction publique (Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums) du 7 avril 1933 - épuration (!) de la fonction publique, prélude aux lois de Nuremberg du 7 septembre 1935". Nähere Informationen zur Tagung und das vollständige Programm finden sich hier.
Weiterlesen
07. März 2019

Podiumsdiskussion „Militär und Justiz heute“, PDF jetzt online

Foto: Uwe Lewandowski | Copyright: Osnabrücker Friedensgespräche Dr. Dieter Deiseroth hat die Podiumsdiskussion "Militär und Justiz heute", die die Osnabrücker Friedensgespräche im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung »'Was damals Recht war ...'. Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas am 30. November 2017 veranstaltet haben, mit einem Beitrag zur Militärjustiz im Nationalsozialismus bereichert. Die Mitschrift der Diskussion wurde im Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft XXV (2018) veröffentlicht und kann hier mit der freundlichen Genehmigung des Verlages als PDF heruntergeladen werden.
Weiterlesen
25. Februar 2019

Internetseite zu Max Alsberg

Max Alsberg war einer der bekanntesten Strafverteidiger der Weimarer Repbulik. Er vertrat er Hugo Stinnes in einem Betrugsverfahren, Karl Helfferich in dem Beleidigungsprozess, den Matthias Erzberger gegen ihn angestrengt hatte und Carl von Ossietzky, der sich wegen Landesverrates vor dem Reichsgericht zu verantworten hatte. Alsberg verfasste zahlreiche juristische Abhandlungen aber auch Theaterstücke. Seit 1931 war er Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft - Alsberg selbst bezeichnete sich als Dissident - und als bekennender Demokrat war Alsberg schon früh der Verfolgung ausgesetzt und flüchtete bereits im März 1933 von Berlin zunächst nach Baden-Baden und im April 1933...
Weiterlesen
04. Februar 2019

Dauerausstellung zur NS-Justiz im Landgericht Stuttgart

Zusammen mit dem Oberlandesgericht und dem Landgericht Stuttgart hat das Haus der Geschichte Baden-Würtemberg die neue Daueraustellung "NS-Justiz in Stuttgart" konzipiert, die am 30. Januar 2019 in den Räumen des Landgerichtes Stuttgart eröffnet wurde. Bereits 1989 hatte Fritz Endemann, Mitbegründer der Neuen Richtervereinigung und inzwischen Verwaltungsrichter im Ruhestand, angeregt ein Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz, die im Lichthof des Landgerichtes Stuttgart hingerichtet worden waren, zu schaffen. 423 Menschen starben dort zwischen 1933 und 1944. Nachdem seit 1994 lediglich ein kurzer Schriftzug an die Verbrechen erinnerte, gelang es Endemann 2011 eine Arbeitsgemeinschaft anzustoßen, die das Haus der Geschichte gemeinsam mit...
Weiterlesen