15. Juni 2026

Call for Papers, 28. Jahrestagung, 18. bis 20. September 2026,Aktuelle Perspektiven auf die deutsche Justizgeschichte des 20. Jahrhunderts

Die Justizgeschichte hat sich in den letzten Jahren zu einem dynamischen Forschungsfeld entwickelt, wo institutionengeschichtliche Zugänge auf sozial-, kultur- und wissensgeschichtliche Perspektiven treffen. Neue Arbeiten fragen nach der institutionellen Kultur von Gerichten sowie Mentalitäten und Handlungsspielräumen von Richter:innen, insbesondere bei den Bundesgerichten im Hinblick auf NS-Kontinuitäten, aber auch allgemeiner nach den gesellschaftlichen Kontexten und Auswirkungen von Jurisprudenz. Aktuelle Perspektiven auf die deutsche Justizgeschichte des 20. Jahrhunderts Die Justizgeschichte hat sich in den letzten Jahren zu einem dynamischen Forschungsfeld entwickelt, wo institutionengeschichtliche Zugänge auf sozial-, kultur- und wissensgeschichtliche Perspektiven treffen. Neue Arbeiten fragen nach der institutionellen Kultur von Gerichten sowie Mentalitäten...
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04. Juni 2026

Ungleichzeiten. Recht und Ungleichheiten in gegenwärtigen Vergangenheiten

Vom 18. bis 20. Juni 2026 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die IV. Tagung des Jungen Netzwerks Rechtsgeschichte, "Ungleichzeiten. Recht und Ungleichheiten in gegenwärtigen Vergangenheiten" statt. Die Tagung wird von der Zeit Stiftung Bucerius gefördert und vom Forum Justizgeschichte unterstützt. Nähere Informationen auf: https://www.ungleichzeiten.de/
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30. März 2026

Buchvorstellung: Tillmann Krach, Verfolgung, Enteignung – Bestrafung, Entschädigung. Eine Täter-Opfer-Geschichte aus zwei deutschen Rechtssystemen 29. April 2026, 18:30 Uhr

Das bescheidene Anwesen der drei jüdischen Geschwister Koch im rheinhessischen Alzey wird 1941 von der Gemeinde enteignet. Bertha Koch klagt vor Gericht auf höhere Entschädigung, doch im Oktober 1941 fordert der Alzeyer Bürgermeister Philipp Hill in einem Brief an die Gestapo ihren „Abtransport nach dem Osten“. Bertha Franken, geb. Koch, wird 1942 deportiert und ermordet. Ihr Sohn Hans überlebt versteckt in Berlin und bemüht sich ab 1946 um die Restitution des Elternhauses. Gegen Philipp Hill werden nach dem Krieg ein Spruchkammerverfahren und strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Der Strafprozess beschäftigt mehrere Gerichte, zuletzt sogar den Bundesgerichtshof, und endet im April 1953 mit...
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08. Dezember 2025

Podcast zur 27. Jahrestagung „Geschichte strategischer Prozessführung in Deutschland“

Annette Wilmes ist erneut zu Gast in Wustrau gewesen und ihr Podcast "Menschen Orte Paragraphen" gewährt in der 25. Folge Einblicke in die 27. Jahrestagung "Geschichte strategischer Prozessführung in Deutschland".
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