09. Juni 2021

Kolloquium zu Ehren von Helmut Kramer, 19. bis 21. November 2021

Das anläßlich des 90. Geburtstages des Gründungsvorsitzenden des Forum Justizgeschichte geplante Kolloquium musste 2020 leider wegen der Pandemie abgesagt werden. Aktuell ist geplant, es vom 19. bis 21. November 2021 als Hybridveranstaltung durchzuführen. Das Programm und weitere Informationen finden sich zum download hier oder auch in der aktuellen ver.dikt.
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09. Juni 2021

Call for Papers: Tagung und Vortragsreihe „Wie Justitia zurückblickt. Erinnerungskultur(en) der deutschen Justiz“

Anfang dieses Jahres schlug das Bundesjustizministerium eine Änderung des Deutschen Richtergesetzes vor. „Im gesamten rechtswissenschaftlichen Studium“ solle fortan „gerade vor dem Hintergrund des nationalsozialistischen Unrechts die Fähigkeit zur kritischen Reflexion des Rechts einschließlich seines Missbrauchspotentials“ gefördert werden. Wenige Wochen zuvor hatten Medien über eine „Ahnengalerie“ ehemaliger Richterinnen und Richter im Bundesarbeitsgericht (BAG) berichtet und damit ein Schlaglicht auf eine andere Art der Erinnerungskultur in der deutschen Justiz geworfen: Ohne einen einordnenden Kommentar hängt im Gebäude auf dem Erfurter Petersberg das Porträt von Willy Martel, der als Mitglied des Sondergerichts Mannheim nach der „Verordnung gegen Volksschädlinge“ auch für Diebstahl die Todesstrafe...
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03. Juni 2021

Warum der Zugang zu staatlichen Archiven so wichtig ist

Der Zugang zu den Stasi-Akten bleibt erhalten, wenn die Akten am 17. Juni in das Bundesarchiv überführt werden. Andere Bestände bleiben weiter unzugänglich. „Geheimhaltung oder Aufarbeitung. Warum der Zugang zu staatlichen Archiven so wichtig ist" ein Zeitfragen-Feature von Annette Wilmes auf Deutschlandfunk Kultur diskutiert diese Problematik mit O-Tönen von Annette Weinke und John Philipp Thurn über 60jährige Sperrfristen, Handakten des Bundesverfassungsgerichts und privatisierte Regierungsakten. Auch an Dieter Deiseroth Mitherausgeber des Bandes "Zwischen Aufarbeitung und Geheimhaltung" und seinen Einsatz für Informationsfreiheit und Aktenzugang wird erinnert. Anmeldungen für das Onlinegespräch m 14. Juni um 18 Uhr mit Annette Weinke und Raphael Thomas...
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24. Mai 2021

Justiz- und Behördenakten in der Zeitgeschichtsforschung

Basierend auf der Tagung des Forum Justizgeschichte 2017 in der Justizakademie in Recklinghausen ist der von Dieter Deiseroth und Annette Weinke herausgegebene Band "Zwischen Aufarbeitung und Geheimhaltung. Justiz- und Behördenakten in der Zeitgeschichtsforschung" erschienen. Die zehn Beiträge diskutieren anschaulich, den problematischen Zugang zu Gerichts- und Behördenakten. Zwar wurde der Gegenstand 2017 im Archivgesetzt neu geregelt und sollte ein besserer Zugriff erzielt werden, das Problem, dass zahlreiche Akten gar nicht in öffentlichen Archiven archiviert werden, besteht aber fort. Der Band bleibt damit aktuell. Christoph Gusy bewertete ihn auf HSozKult als "instruktiven Überblick zum gegenwärtig erreichten Stand" der Diskussion, der ebenso wichtig...
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