04. Juni 2026

Ungleichzeiten. Recht und Ungleichheiten in gegenwärtigen Vergangenheiten

Vom 18. bis 20. Juni 2026 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die IV. Tagung des Jungen Netzwerks Rechtsgeschichte, "Ungleichzeiten. Recht und Ungleichheiten in gegenwärtigen Vergangenheiten" statt. Die Tagung wird von der Zeit Stiftung Bucerius gefördert und vom Forum Justizgeschichte unterstützt. Nähere Informationen auf: https://www.ungleichzeiten.de/
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30. März 2026

Buchvorstellung: Tillmann Krach, Verfolgung, Enteignung – Bestrafung, Entschädigung. Eine Täter-Opfer-Geschichte aus zwei deutschen Rechtssystemen 29. April 2026, 18:30 Uhr

Das bescheidene Anwesen der drei jüdischen Geschwister Koch im rheinhessischen Alzey wird 1941 von der Gemeinde enteignet. Bertha Koch klagt vor Gericht auf höhere Entschädigung, doch im Oktober 1941 fordert der Alzeyer Bürgermeister Philipp Hill in einem Brief an die Gestapo ihren „Abtransport nach dem Osten“. Bertha Franken, geb. Koch, wird 1942 deportiert und ermordet. Ihr Sohn Hans überlebt versteckt in Berlin und bemüht sich ab 1946 um die Restitution des Elternhauses. Gegen Philipp Hill werden nach dem Krieg ein Spruchkammerverfahren und strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Der Strafprozess beschäftigt mehrere Gerichte, zuletzt sogar den Bundesgerichtshof, und endet im April 1953 mit...
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08. Dezember 2025

Podcast zur 27. Jahrestagung „Geschichte strategischer Prozessführung in Deutschland“

Annette Wilmes ist erneut zu Gast in Wustrau gewesen und ihr Podcast "Menschen Orte Paragraphen" gewährt in der 25. Folge Einblicke in die 27. Jahrestagung "Geschichte strategischer Prozessführung in Deutschland".
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05. November 2025

Buchvorstellung: Dirk Stolper, Eichmanns Anwalt. Robert Servatius als Verteidiger in NS-Strafverfahren, 6. November 2025, 18:30 Uhr

Der Kölner Rechtsanwalt Robert Servatius erlangte 1961 weltweite Bekanntheit: Er verteidigte in Jerusalem Adolf Eichmann, der während des Zweiten Weltkriegs aus dem Berliner Reichssicherheitshauptamt die Deportation der europäischen Juden in die Vernichtungslager organisiert hatte. Als Servatius das Mandat Eichmann übernahm, hatte er schon viele ehemalige Nationalsozialisten verteidigt: Angefangen im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, wo er neben Fritz Sauckel, einem Hauptverantwortlichen für den Zwangsarbeitereinsatz, auch die Gruppe der "Politischen Leiter" verteidigte, übernahm er in den Nürnberger Nachfolgeprozessen die Verteidigung von Hitlers Leibarzt Karl Brandt, der sich im Ärzteprozess wegen Euthanasieverbrechen verantworten musste, sowie im "Wilhelmstraßenprozess" das Mandat von Paul Pleiger (Vorstandsvorsitzender der Hermann-Göring-Werke...
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