01. August 2021

150 Jahre § 218, Onlinekongress der Humboldt-Universität zu Berlin

Am 27. und 28. August diskutiert ein am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ulrike Lemke, Humboldt-Universität zu Berlin organisierter Onlinefachkongress den § 218 aus aus sozialwissenschaftlicher, juristischer, historischer, medizinischer, politischer und praktischer Perspektive. Das Programm zum download und nähere Informationen finden sich hier.
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02. Juli 2021

Historisches Syrien-Verfahren in Koblenz: Wissenschaftler fordern Ton-Aufzeichnung

Obwohl der weltweit erste Prozess zu Staatsfolter in Syrien von historischer Bedeutung ist, gibt es keine offizielle Dokumentation des Verfahrens am Oberlandesgericht Koblenz. Um dies zu ändern, haben am 1. Juli 2021 23 deutsche und internationale Wissenschaftler, wissenschaftliche Institutionen und Menschenrechtsorganisationen, darunter auch das Forum Justizgeschichte e.V., gemeinsam mit dem European Center for Constitional and Human Rights (ECCHR) einen Antrag an das Koblenzer Gericht geschickt. Sie fordern, die Schlussphase der Hauptverhandlung, also etwa die Plädoyers, das mögliche letzte Wort des Angeklagten und die Urteilsverkündung aufzuzeichnen, um das Verfahren der Nachwelt zugänglich zu machen. Mehr Informationen dazu finden sich auf der...
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09. Juni 2021

Kolloquium zu Ehren von Helmut Kramer, 19. bis 21. November 2021

Das anläßlich des 90. Geburtstages des Gründungsvorsitzenden des Forum Justizgeschichte geplante Kolloquium musste 2020 leider wegen der Pandemie abgesagt werden. Aktuell ist geplant, es vom 19. bis 21. November 2021 als Hybridveranstaltung durchzuführen. Das Programm und weitere Informationen finden sich zum download hier oder auch in der aktuellen ver.dikt.
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03. Juni 2021

Warum der Zugang zu staatlichen Archiven so wichtig ist

Der Zugang zu den Stasi-Akten bleibt erhalten, wenn die Akten am 17. Juni in das Bundesarchiv überführt werden. Andere Bestände bleiben weiter unzugänglich. „Geheimhaltung oder Aufarbeitung. Warum der Zugang zu staatlichen Archiven so wichtig ist" ein Zeitfragen-Feature von Annette Wilmes auf Deutschlandfunk Kultur diskutiert diese Problematik mit O-Tönen von Annette Weinke und John Philipp Thurn über 60jährige Sperrfristen, Handakten des Bundesverfassungsgerichts und privatisierte Regierungsakten. Auch an Dieter Deiseroth Mitherausgeber des Bandes "Zwischen Aufarbeitung und Geheimhaltung" und seinen Einsatz für Informationsfreiheit und Aktenzugang wird erinnert. Anmeldungen für das Onlinegespräch m 14. Juni um 18 Uhr mit Annette Weinke und Raphael Thomas...
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