30. Oktober 2019

22. Jahrestagung „Raub und Restitution“

Unsere nächste Jahrestagung wird vom 25. bis zum 27. September 2020 in der Deutschen Richterakademie in Wustrau/Ruppiner See stattfinden. Unter dem Arbeitstitel „Raub und Restitution“ setzt sich die 22. Jahrestagung mit den bis in die Gegenwart reichenden rechtlichen Auseinandersetzungen um die Rückerstattung geraubten jüdischen Vermögens nach 1945 auseinander. Damit knüpfen an die 19. Jahrestagung von 2017 zum Thema „Verweigert und Verspätet. NS-Verfolgte und ihr Kampf um Anerkennung und Entschädigungen“ an.
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12. Juli 2019

Staatsschutz, Staatschutz über alles

Heribert Prantl hat in seiner Kolumne "Staatsschutz, Staatschutz über alles" in der Süddeutschen Zeitung anlässlich des 100. Geburtstages des Marinesoldaten Fritz Wehrmann an dessen gewaltsamen Tod erinnert. Wehrmann war gemeinsam mit zwei Kameraden zwei Tage nach der deutschen Kapitulation, am 10. Mai 1945, wegen Fahnenflucht hingerichtet worden. Die Strafprozesse, die die Mutter des erschossenen Wehrmann gegen den Kapitän und das Kriegsgericht anstrengte, endeten mit Freispruch. Staatsschutz blieb auch für die Nachkriegsgerichte das Leitprinzip. Seine Kolumne nimmt Prantl daher nicht nur zum Anlass an dieses unmittelbare Nachkriegsverbrechen zu erinnern, sondern eine überfällige Entrümpelung des Strafgesetzbuches zu fordern.  
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14. Juni 2019

Justiz in Europa – unabhängig oder doch politisch?

Den für Mai 2019 geplanten Vortrag „Justiz in Europa unabhängig oder doch politisch?“ wird Hans-Ernst Böttcher (ehem. Präsident des Landgerichtes Lübeck) nun am 2. Juli 2019 um 19 Uhr im Verfügungsgebäude 3.105 an der Georg-August-Universität Göttingen halten. Dabei werden insbesondere die aktuellen Entwicklungen in Polen und in der Türkeit im Fokus stehen.
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12. Juni 2019

Die juristische Aufarbeitung der Verbrechen im KZ-Sachsenhausen

Am 16. Juni 2019 um 14 Uhr führt die Historikerin Stephanie Bohra zum Thema "Juristische Aufarbeitung der Verbrechen im KZ-Sachsenhausen" am historischen Tatort und gibt Einblicke in die politischen, gesellschaftlichen und juristischen Faktoren. Bohra ist Verfasserin der Studie "Tatort Sachsenhausen. Strafverfolgung von KZ-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland", das die Strafverfolgung der Verbrechen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern beleuchtet. Die Führung im Konzentrationslager Sachsenhausen kostet drei Euro. Treffpunkt ist das Besucherinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen.
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